Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

Transkript

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00:00:15: Das wird keine

00:00:16: einfache Folge, das sage ich euch gleich vorab.

00:00:18: Es ist nämlich kein einfaches Thema und es gibt auch keine einfachen Lösungen im Sinne von.

00:00:24: es gilt Widersprüche auszuhalten in uns selbst und im Kollektiv.

00:00:29: Es gilt mit einer Gleichzeitigkeit umgehen zu können die wir gerne verdrängen.

00:00:35: letztlich ist es die Gleichzeitkeit von Leben und Sterben oder etwas banaler, dass gleichzeitig vorhandensein von widersprüchlichen Interessen.

00:00:45: Wir machen das fest in dieser Folge an unsere Liebe für den Sommer und wir sind heute Sarah Staub und ich Lila Sutter.

00:00:53: Denn ginge es nach uns könnte das ganze Jahr über Sommer sein!

00:00:57: Und gleichzeitig schmerzt uns die Dürre.

00:01:01: Es schmerzst uns zu sehen wie Gletscher schmelzen und die Erde die Welt so wie wir sie kennen zu einem Ende zukommen scheint.

00:01:09: Wichtig auch gleich zu Beginn zu betonen, echte Lösungen können nur in der Gemeinschaft im Zusammenkommen entstehen auf der Piazza wie Sarah sagt.

00:01:19: Individuelles Leiden am Zustand der Erde oder individuelles Verzichten scheint zumindest mir nicht im Geist einer echten Lösung zu stehen.

00:01:28: Für mich wäre es ein weiteres Zuversicht zu fünkeln wenn wir als kollektiv etwa beschlossen An einem Tag der Woche lassen wir das Auto stehen oder an einem Tag die Woche gibt es keine Flüge.

00:01:40: Beschließen wir das als Gemeinschaft miteinander, dann fühlt sich das ganz anders an also wenn wir alle einzeln irgendwie versuchen über eben Verzicht oder Leiden oder Einschränkung irgendwie diesen Zustand der Welt zu verbessern aus kollektiv zusammenzukommen und zu sagen hey look Die sind die Dinge, die wir möchten.

00:02:01: Diese sind die, die uns wichtig sind.

00:02:03: Das fühlt sich großzügiger an und für mich zumindest nach Heiligem Geist an.

00:02:09: Genug gesagt vorab!

00:02:11: Lass uns endlich ins Gespräch eintauchen... Ich kann gut so tun als würde der Sommer nie enden.

00:02:20: Erst dann vielleicht mit dem ersten Frost oder so Schnee.

00:02:26: Sarah Staub ist evangelisch-methodistische Pfarrerin und Pädagogen.

00:02:31: non-duale Theologin, Journalistin und spirituelle Begleiterin.

00:02:35: Wir verkörpern gemeinsam in jeder zweiten Folge den Podcast Holy im Body.

00:02:40: Und Holy im body ist dein Podcast zur alltäglich ehrlich menschlich manchmal Messie, manchmal glasklaren verkörpertem Spiritualität.

00:02:49: Holy im Badit macht ernst mit der Mystik im stinknormalen Leben.

00:02:55: Wenn ihr uns eine Bewertung hinterlassen mögt für unseren Podcast auf jener Plattform, auf der ihr uns gerade hört sind wir unendlich dankbar.

00:03:03: Denn das hilft uns auch von anderen gefunden zu

00:03:05: werden!

00:03:10: Also für

00:03:10: mich gar nicht mal irgendwie mit.

00:03:11: ok jetzt ist September, es ist der Sommer vorbei zu tun sondern ich weiß gar nichts was ... Ich brauche immer lange bis ich akzeptiere dass der Sommer jetzt vorbei ist und meistens ziehe ich den auch noch ein bisschen so Raus, so lang wie es geht.

00:03:27: Ich gehe irgendwie keine Ahnung mit meinem Bus noch irgendwann mehr in Italien oder was auch immer so ist.

00:03:34: So renn dem noch etwas hinterher.

00:03:38: Finde ich mega spannend weil das ist ja eigentlich... Ist dann der Sommer mehr als nur eine Saison?

00:03:44: Oder ein Jahreszeit sondern es ist ein Gefühl

00:03:47: oder

00:03:49: eine Sehnsucht oder sowas?

00:03:51: Ja und dennoch dann eben auch wenn es tatsächlich Sommer ist, wenn draußen fünfundreißig Grad sind und man könnte draußen alles was weiß ich was alles machen.

00:04:00: Auch dann gibt's diese Tage an denen ich dann finde jetzt möchte nicht, jetzt möchte ich doch eben Herbst spielen oder Winter oder was auch immer.

00:04:09: also das ist gar nicht so wirklich an die Jahreszeit gebunden.

00:04:12: und dennach wie ich am Anfang gesagt habe Liebe den Sommer!

00:04:18: Und das war diesen Sommer ganz, ganz ausgeprägt.

00:04:20: So das Gefühl von ich bin ein Kind in den Sommerferien und die Enden nie.

00:04:25: Kannst du dich noch erinnern wie das war?

00:04:28: Ja.

00:04:28: Man spielt Gummitwiste den ganzen Tag und Ping-Pong man ist in der Body und isst Klasse und vielleicht Pomfried... Es ist einfach so ein unbeschwertes Gefühl.

00:04:41: Stimmt.

00:04:43: Das stimmt, das war dieses Jahr.

00:04:44: Das habe ich auch so gemerkt.

00:04:46: und gleichzeitig war aber eben dieses hintergründige Wissen von du siehst wie diese Wiesen brauner und vertrockneter werden.

00:04:54: Du siehst die Seen- und Flüsse immer tiefer werden.

00:04:57: Ich fand die Diskrepanz dieses Jahr extrem krass zwischen diesem Gefühl von ah es ist ewig Sommerferien Und gleichzeitig dieser Sommer der kostet etwas

00:05:09: Was macht denn das mit dir, wenn du das so siehst?

00:05:37: und zu denken, dass jetzt in dem Moment wo ich am See liege im Badetuch im See die Fische wirklich ums Überleben kämpfen.

00:05:49: Das war für mich glaube ich fast an dem habe es am meisten festmachen können aber ich musste es ein Stück weit wie von mir weg halten.

00:05:59: auch.

00:05:59: also ich fand sehr schwierig eben einerseits dieses Gefühl von Ich liebe es!

00:06:04: Und thirty-fünf sind für mich nicht so schlimm.

00:06:06: Also ich kann das relativ gut aushalten Aber zu wissen gleichzeitig, das kostet etwas.

00:06:11: In meiner Leidenschaft, was ich jetzt genieße, kostet es etwas.

00:06:15: Ich habe hier so beobachtet wie im August war das glaube ich und es sah so aus als wäre schon Herbst weil die Bäume haben die Blätter verloren weil sie sind also verlaute Trockenheit Und das ist dann schon so okay.

00:06:28: gut ja Was heißt denn das jetzt?

00:06:30: Also du sagst es kostete etwas.

00:06:33: ich sehe einfach Okay da ist ein mega Wandel Im Gang, also Klima.

00:06:39: Erwärmung und Klimawandel, ne?

00:06:42: Kann mir kaum vorstellen wie jemand noch sagen kann Nein das ist keine Realität aber schien es gibt's schon immer noch weil wenn ich mit den Menschen hier im Tessin spreche Das ist... Es ist nicht normal diese thirty-six Grad im Tal unten Also das is anyway Und auch diese lange Zeiten ohne Regen.

00:07:01: Ich habe gerade Anfang letzter Woche mit einem Bauern gesprochen und der meinte, das ist Scheiße für unsere Ehren!

00:07:07: Das ist Scheiß für die Tiere!

00:07:08: Es ist wirklich mühsam... ...und dann merke ich so wie eben einerseits, wie du sagst, ein Mitfühlen vielleicht mit der Natur?

00:07:16: Ein Mitfühl auch mit den Tieren?

00:07:19: Und gleichzeitig so die Frage okay um das Wie kann ich einen Teil einer Lösung zum Beispiel sein, weil ich glaube nicht dass sich den Fischen und der Natur ein Gefallen tue wenn ich einfach in diesem Schmerz quasi versumpfe.

00:07:34: Ja

00:07:34: ja wir kennen das ja schon so lange dieses Problem und es ist uns schon lange bewusst dass etwas nicht stimmt Und wir wissen unterdessen auch dass wir aus Individuen nur einen kleinen teil beitragen können.

00:07:47: also wenn ändert sich das nur im kollektiv weil wie gesagt eben es ist ja auch ein Genuss da jetzt ich genieße die Hitze, die Wärme Ein Mensch möchte in die Ferien fliegen, der genießt das offensichtlich.

00:08:04: Weiß aber im Hintergrund ja... Das Fliegen ist jetzt vielleicht nicht so toll!

00:08:08: Also es ist ja eine ganz schwierige Wanderung zwischen einerseits Schuld Ich weiß irgendwie lade ich da Schuld auf mich Aber es ist die Fuß weil irgendwie doch nicht.

00:08:18: Und also ich glaube bei mir war es dieses Jahr eher ein Gefühl von Es kommt etwas unausweichlich auf uns zu.

00:08:26: So dieses Gefühl von Ich habe einen Menschen in meinem Leben, der hat Krebs.

00:08:32: Ich sage jetzt einfach etwas was ich schon erlebt habe und wir wissen alle diese Mensch wird früher oder später wird ersterben.

00:08:39: es ist eine Frage der Zeit.

00:08:41: Wir wissen aber gleich das ist so ein bitter süße Situation.

00:08:45: also du genießt dieses zusammen sein.

00:08:48: Du möchtest mit diesen menschen noch so viel zeit verbringen aber du weißt dass Ende kommt.

00:08:53: Dieser Abschied wird kommen.

00:08:55: Und das ist so ein ganz ähnliches Gefühl, wie ich es spüre oder sehr stark gespürt habe diesen Sommer.

00:09:00: So diese Welt die wir sie kennen kommt zu einem Ende irgendwie und es kommt immer schneller und näher.

00:09:06: Ich kann nicht so viel machen.

00:09:08: Habe ich zumindest das Gefühl?

00:09:09: Das jagt mir schon Angst

00:09:10: ein!

00:09:11: Du sagst es ist dein Ende und ich sehe da wirklich... Ja es ist ein Ende von dem was wir kennen, es ist eine Veränderung.

00:09:20: Wie soll ich sagen mein Ansatz dann darin ist Okay, und was wünsche ich mir?

00:09:25: Oder was wäre meine Vision für so dumm wie das tönt?

00:09:30: eine bessere Welt.

00:09:32: Also ich wünschte mich es gäbe Transportmittel die schnell sind und Ressourcen schonend sind!

00:09:39: Es ist mein Wunsch... Ja es ist wirklich ein echter Wunsch dass da irgendwie geforscht wird zu neuen Treibstoffen, zu neuen Brennstoffen usw.. So dass es eben dann nicht ist.

00:09:53: Entweder ich lade so diese Schuld auf mich oder ich verzichte.

00:10:01: Ich glaube, das ist eine sehr begrenzte Sichtweise von entweder das oder das.

00:10:07: Die Realität und die Wirklichkeit sind viel, viel großzügiger als das.

00:10:20: Also ein Ende heißt nicht, dass ist nachher die Welt kaputt.

00:10:24: So weit bin ich jetzt noch nicht in meinem Destruktivismus.

00:10:30: Aber ich habe das Gefühl... Das Ende für diese Art Freiheit wie wir sie kennen.

00:10:36: Ich denke, das Ende wird sein Menschen aus dem Mittelstand kommen so wie du und ich.

00:10:43: Das ist die letzte Zeit was uns so gut geht.

00:10:45: also ich glaube es wird schwieriger und vielleicht nicht auf schlag so, aber ich glaube die zukunft wird sein dass menschen die sehr viel geld haben.

00:10:56: Die können sich dieses leben weiterhin so leisten und alle anderen werden das nicht können Und ganz armen Menschen sowieso nicht.

00:11:04: also bei denen ist es sowieso.

00:11:06: Also ich denke nur schon Wenn jetzt die nächsten ein zwei drei vier sommer in dieser hitze weitergehen Dann wird es eine frage sein von wer kann sich ein klima gerät kaufen und wer nicht

00:11:18: Z.B.,

00:11:18: also so ganz kleine Basics, aber das wird sich ja steigen und akkumulieren.

00:11:24: Es wird weitergehen und es kann auch sein dass wir uns kollektiv nochmal aufraffen, dass es da irgendwie einen Moment gibt, aber ich sehe derzeit noch nicht so sehr weil wir alle zu viele eigene Interessen haben.

00:11:38: Also ich glaube es müsste uns allen kollektif insgesamt schlechter gehen.

00:11:47: müssen wir leiden, um uns weiterzuentwickeln.

00:11:51: Oder gibt es nicht auch einen anderen Weg?

00:11:53: Und ich bin halt da ganz klar der Meinung... Nein!

00:11:56: Wir müssen nicht leiden!

00:11:58: Wir können uns weiter entwickeln via Erfüllung sozusagen, wie ja was ich sage dem oder wir in meiner kleinen Gemeinschaft, die sagen dem was Zerrisches ist, was sich so nach einfach super lebendig anfühlt im Körper, im Moment.

00:12:14: und Ich finde ein gutes Beispiel dafür der Bürgermeister von New York, Mandami.

00:12:20: Der da allerhand einfach so ändert ohne irgendwie zu warten bis irgendjemand sagt ja wir das ist jetzt okay sondern es ist so klar ok die new york wünscht sich was war es irgendwie eine bessere abfallabfuhr oder irgendein so etwas?

00:12:36: ok das machen wir.

00:12:37: oder gratis kita.

00:12:38: ok dass machen wir Klar, du kannst jetzt sagen ja das ist ein Start.

00:12:43: Das ist nicht so viel und so.

00:12:45: aber ich sehe in diesem Beispiel und auch im anderen Beispiel sehe ich so Hoffnungssammeln.

00:12:51: also ich bin da nicht aufzubringen vor meinem Optimismus.

00:12:56: Nein, ich will das ja auch nicht.

00:12:58: Meine Güte ist es wäre ja auch schlimm wenn ich das nicht hätte Aber ich glaube im Großen und Ganzen sehe ich das noch zu wenig.

00:13:07: Es wäre auch mein Wunsch Aber ich sehe es ja nur schon bei mir selbst.

00:13:13: Also dieses eben diese Diskrepanz zwischen Ich genieße es, wenn das so warm ist.

00:13:18: Ja...

00:13:19: aber ich leide darunter weil ich weiß die Fische leiden.

00:13:23: Es ist eine Gleichzeitigkeit, die auch da sehe.

00:13:25: also ja ich habe Hoffnung, aber diese Hoffnung ist so punktuell und so eigentlich klein im Vergleich zu der Hoffnungslosigkeit dass es mir schwer fällt nur an die Hoffnung zu glauben.

00:13:38: Und gleichzeitig ist so, wenn du quasi in dieser... Ich weiß nicht ob es nur eine Hoffnung ist oder ob's einfach.

00:13:44: wahrscheinlich ist das letztlich ein Glauben daran?

00:13:47: So einen Verkörperter Glaube.

00:13:49: doch ich weiß es!

00:13:50: In den Zellen meines Körpers ist möglich wir müssen nicht leiden.

00:13:56: Das heißt nicht dass es keinen Schmerz oder kein Leiden gibt.

00:13:59: natürlich nicht naiv.

00:14:02: Aber es gibt sicher Zitate, wo Jesus sagt hey look wenn du da in diesem Licht stehst und dann verbreitest du das Licht weiter dann bist du Teil der Lösung statt die dumm Stimmung weiter zu verbreiten.

00:14:15: ich sage nicht dass du das machst natürlich aber für mich

00:14:22: ist es sehr schwierig weil ich wirklich wie so diese beiden Seiten in mir trage.

00:14:26: Ich denke eben, es ist dieser Sommer aber es ist auch das Wissen.

00:14:33: Es wird Winter.

00:14:35: Und ich glaube dass kämpft immer wieder so in meiner Brust und ich glaube wenn es dazu führt dieses...ich habe Hoffnung und es mich so tatenlos macht.

00:14:45: also ich hab jetzt mal zu mir wieder so ein bisschen in die Praxis zu holen.

00:14:48: Ich hatte echt das Gefühl jetzt hatten wir zwei Wochen war oder vielleicht drei Wochen war ab und zu wieder Regen, es wurde kühler Und ich hab, wie das Gefühl so kollektiv auch in den Kommentarspalten und so da wird.

00:15:01: Es ist jetzt okay – wir haben es ja jetzt geschafft!

00:15:05: Und jetzt ist das ja vorbei.

00:15:07: Also ich glaube, wir neigen ja auch ein bisschen dazu uns selbst zu übertöpeln weil wir denken ja jetzt ist es….

00:15:15: Wir haben's ja jetzt geschaft aber... Weil die Lösung des Problems viel Arbeit bedeuten würde und darauf haben viele nicht so Bock Ich inklusive, also da kann ja immer bei sich selbst anfangen.

00:15:28: Ich würde sagen ich bin jetzt nicht ein riesiger Klimasünder aber mich wirklich einzuschränken in sehr vielem das würde mir schwerfallen Und ich käme wahrscheinlich relativ schnell mit dem Argument Ja, aber ich habe ja eh nicht so viel Geld und deswegen darf ich mir doch die Schminke kaufen und das halt heim bestellen.

00:15:49: oder Ich würde dann wahrscheinlich so jetzt.

00:15:51: Ich hab ein Auto ganz neu zum Beispiel.

00:15:53: Ich habe neun und dreißig Jahre kein Auto gehabt.

00:15:59: Ich bräuchte dieses Auto nicht zwingend und ich würde mir dann wahrscheinlich eine Ausrede einfallen lassen.

00:16:04: Ja, ich habe noch Behinderungen.

00:16:05: Es fällt mir einfacher mit dem

00:16:06: Auto.

00:16:09: Man versucht sich ja immer irgendwie so zu besänftigen und beschwichtigen.

00:16:13: Und das ist in meinem Fall vielleicht nicht so tragisch, aber wenn wir das alle kollektiv machen und weitermachen ... Ja jetzt hat es ja wieder geregnet!

00:16:22: Wir können dann ja nächsten Sommer schauen wie wir das dann machen.

00:16:25: Weisst du ich meine?

00:16:27: Aber diese Hoffnung

00:16:28: so Zutatenlosigkeit führt... Das ist für mich sehr schwierig

00:16:34: Und ich glaube, es ist wichtig da zu unterscheiden zwischen eben so eine Vermeidungsstrategie, sodass von mir wegdrücken und von mir weghalten wollen.

00:16:42: Und einem echten Okay!

00:16:43: Es ist... Und ich weiß, ich bin da unbequem in meiner Haltung und einem Echten so zu sehen okay?

00:16:51: Es stimmt jetzt einfach mit deinem Flieger wegzugehen und wenn du davon sprichst Du bist keine Klimasünderin Ich bin eine Mega-Klimasünderin Wenn du so willst.

00:17:03: Dieses Raster für wen, dass ich esse Fleisch?

00:17:07: Ich fliege.

00:17:09: Ich habe einen Bus mit Diesel.

00:17:12: Ich hatte letztens mit einem Nachbarn gesprochen und er ist so ein

00:17:18: Boomer-Klimaaktivist.

00:17:21: Weißt du?

00:17:22: Und dann findest du Ja!

00:17:25: Er wollte dann das irgendwie, hat er versucht mich da quasi für seine Weltvorstellung.

00:17:31: Wollte er mich retten und hat gesagt ja aber... Aber irgendwann eben und das Auto hast du aber das Elektroautos am Neu.

00:17:38: Ja!

00:17:40: Keine Ahnung.

00:17:40: Hab mir das so durchgespielt und gesagt ja, da weiss ich halt auch nicht was zu sagen.

00:17:43: Also ja, look Marco, für mich ist es okay.

00:17:46: Ich weiß dass wenn wir in diesen Kategorien denken ... Ich bin ganz ein schlechtes Beispiel Das ist mir bewusst und ich spiele nicht in diesen Kategorien.

00:17:56: Und es ist nicht so ein, es ist mir scheißegal die Erde geht mich nichts an sondern... Ich bin überzeugt davon dass die Lösung ist eine eben wie vor wie ich vorhin gesagt habe das ist eine größere Es ist eine viel inklusivere als das Verzichten müssen.

00:18:11: Ich glaube das verzichten müssen und eben ein bisschen leiden müssen.

00:18:16: Ist ein mega altes Muster!

00:18:18: Dass ich finde das wenig inspirierend Ja?

00:18:22: Ja, ich sag's wie

00:18:25: ich es finde.

00:18:33: Ich glaube das ist auch nicht so eine Gleichzeitigkeit und das macht es so umfassbar schwierig.

00:18:41: man ist bewusst man weiß Und gleichzeitig, also wenn du mir sagst ich bin eine riesige Klimasünderin dann muss ich sagen ja stimmt ja auch nicht wirklich.

00:18:50: Wenn man dich wieder vergleicht mit.

00:18:52: Also weißt du was ich meine?

00:18:54: Wo hört's auf?

00:18:55: wo fängt es an?

00:18:57: warum lieben wir den Sommer?

00:18:58: das wäre die

00:18:59: ursprüngliche Frage gewesen.

00:19:04: Ja für mich trägt der Sommer eben genau diese Qualitäten in sich so dieses Diese Weite, diese Großzügigkeit auch.

00:19:12: Eine Grosszügigheit an Wärme und Licht.

00:19:15: Ich bin eigentlich keine Pflanze, ich brauche so viel Licht!

00:19:19: Wenn es dunkel ist, wenn's nicht viel Licht hat dann geht das mir schlecht... Dann leide ich!

00:19:25: Also wirklich!

00:19:26: Und so dieses unbeschwertige Gefühl von... ...ich kann bis um zehn Uhr am Abend noch ein Ping-Pong spielen oder so.

00:19:33: Ich finde das so wunderbar!

00:19:37: So, so wunderbar.

00:19:38: Ich muss dafür nicht irgendwo fancy in die Ferien fliegen.

00:19:42: Wenn ich fliege?

00:19:42: Ich flieger nicht in die Fähren!

00:19:44: Ich gehe quasi zu meiner Familie... Du hast im Vorgespräch gesagt, du kommst auf ein neues Erleuchtungslevel.

00:19:53: Irgendso was hast du gesagt?

00:19:54: Ja,

00:19:54: erzählst den Leuten, was meine Endstufe ist.

00:19:59: Genau und die Endstufel sind eine achtzigjährige Ruhe.

00:20:03: Und ich mach das quasi wenn ich da Nach Kalifornien gehe ich für die nächste Erleuchtungsstufe.

00:20:10: Wie auch immer, ähm... Was habe ich jetzt gesagt?

00:20:14: Und dieses Sommergefühl ist so simpel!

00:20:17: Es braucht keinen Schnickschnack.

00:20:20: Es reicht, sodass die Sonne, die Wärme... Ich kann guckern baden, es ist langhell.

00:20:26: Die Leute

00:20:26: sind ein bisschen offener und herzlicher und man sitzt draußen am Straßenrand in einem Café Und jeder spricht mit jedem, weil die Sonne weckt ja auch Emotionen und erwärmt den Körper schön.

00:20:41: Ich glaube es ist ein anderes Lebensgefühl und vielleicht ist das der Inbegriff der Hoffnung.

00:20:47: also

00:20:48: dieses Aufkeimen, den neuen Pflanzen hatten wir schon mal als wir über Sterben gesprochen haben dass es diese Zeit vom Tod quasi braucht oder vom Sterben und dann aber eben wieder das Auferstehen und vielleicht isst du im Sommer diese Verkörperung So dieses richtig Ankommen im Satten und Vollen.

00:21:06: Aber ich glaube deswegen ist es ja gerade so schwierig, wenn man sieht dieses Fatt... ...Volle und dieses Fatte.

00:21:12: Satte und volle zusammengenommen!

00:21:15: Das kommt zu einem Endpunkt.

00:21:17: also das ist ausgereizt.

00:21:19: Es kann nicht mehr praller werden.

00:21:20: mit vierzig Grad sind wir dann wirklich einmal aufgeschmissen?

00:21:25: Ja ja

00:21:25: Und das ist vielleicht dieser Druck im Hintergrund aber Gopfen normal, ich kann es nicht in Worte fassen.

00:21:34: Ich mag das auch wie du und ich finde darin steckt ja sehr viel Hoffnung.

00:21:39: eben Menschen kommen zusammen Man spricht man trifft sich auf einer Piazza Und dass nicht einfach nur im Tessin oder Italien Das passiert auch hier bei uns im Steinerberg.

00:21:50: Es ist ein anderes Lebensgefühl und eigentlich müsste Sommer immer sein vom Gefühl her

00:21:55: Genau, genau.

00:21:56: Aber wie du sagst es ist so ein Peak an Lebendigkeit und du kannst nicht leider.

00:22:03: aber eigentlich ist das wirklich auch gut so und ich weiß es stimmt schon Du weißt es auch wir können nicht nur auf dem Peak immer nur da drauf reiten Wir müssen es braucht einen runterkommen Es braucht einen gewissen Rückzug danach wieder mehr keine Ahnung Du haus eh mehr drinnen Cozy und so etwas introvertierter.

00:22:26: Ja, also ich sehe das Leben als Zyklus wie ein Rad dass sich dreht und man ist unten oder oben und irgendwie dann geht es wieder runter.

00:22:34: Und ich habe mich auch gerade gefragt Es hat ja auch mit dem Kapitalismus sehr viel zu tun Mit unserem System Wie die Welt funktioniert momentan.

00:22:43: Ich kann mir nicht vorstellen was.

00:22:46: wo geht's jetzt noch weiter?

00:22:48: Wir sind doch schon.

00:22:49: Also der einzige Ort, der nicht ausgebeutet wird in dieser Welt ist das Gehirn der Menschen.

00:22:55: Aber das fängt ja auch schon an mit KI zum

00:22:59: Beispiel oder also... Das sind voll im Gange!

00:23:01: Wir kommen an ein Ende und vielleicht ist es auch das, also vielleicht muss dieser Tod jetzt passieren?

00:23:07: Vielleicht muss dieses Ende jetzt

00:23:09: kommen?!

00:23:11: Ich bin der Meinung dass es sehr schwierig wird und ich bin nicht so ganz hoffnungsvoll.

00:23:16: Ich wäre es aber gerne mehr wie du tatsächlich Ich werde gerne hoffnungsvoller.

00:23:34: Und es kommt etwas anderes.

00:23:50: Da glaube ich schon, der Übergang ist nicht bequem.

00:23:54: Also eben... das sehen wir ja schon!

00:23:57: Es ist nicht nur geabig und dann aber ist es aber noch eine Chance für was Neues, für was Anderes, was... keine Ahnung!

00:24:09: Ich meine, ich habe dann doch schon diese Utopien im Kopf und es wird vielleicht gerecht.

00:24:16: Gleicher.

00:24:18: Ich habe keine Ahnung, aber das sind so diese Dinge die ich mir wünschen würde dass es nicht... ... bloß weil du im Land X geboren bist hast du all diese Nachteile und bloß wenn du im land Y geboren ist hast du alle diese Vorteile.

00:24:31: Das ist mega dumm irgendwie!

00:24:35: Ja ja, ich hab jetzt gerade auch mir überlegt Wenn wir die Natur schauen, und der Herbst ja eigentlich die Zeit ist, die uns sanft ablöst vom Sommer.

00:24:44: Es gibt noch diese warmen Tage!

00:24:47: Es ist nicht ganz so dunkel Und mir hilft... Also es ist immer ein erster Schock.

00:24:51: Die ersten kalten Nächte Das ist für mich immer schwierig.

00:24:54: Oder wenn die Schwalben plötzlich nicht mehr da sind das ist wirklich schwierig.

00:24:58: Aber dann gewöhne ich mich mit dem Herbst langsam daran.

00:25:01: Dann ist der Übergang zum Winter nicht ganz zu kalt Und vielleicht ist es für uns auch ein Wegruf, dass wir das ähnlich machen sollten.

00:25:10: Also dieser Fall dieses Ende wird kommen und der Winter kommt – das ist so sicher!

00:25:17: Aber wir haben jetzt noch die Zeit den Herbst quasi zu bestimmen oder zu gestalten.

00:25:25: Diesbezüglich muss ich sagen, glaube ich auch tatsächlich dass das unsere Generation fordert.

00:25:30: Also die Generation der Millennials vielleicht noch Anfang X also irgendwie achtzig bis was ist?

00:25:36: Fünfundneinzig weil ich glaube dass wir momentan wirklich sehr irgendwo in einer Leimung drin stecken.

00:25:48: Eben meine Sommer-Erstarrung!

00:25:49: Ich schaue auf dieses Wasser und weiß die Fische sind am Sterben Und ich glaube vielleicht ist unsere Chance zu realisieren, es kommt und wir stellen uns dem.

00:26:00: Aber wir können den Herbst gestalten und wir fangen an etwas aktiv auch zu tun.

00:26:04: und diese Utopie von der du sprichst wenn wir da mitmachen dann wird das ja möglicher.

00:26:11: Ja

00:26:12: aber es wird uns brauchen!

00:26:14: Es braucht uns auf jeden Fall.

00:26:16: und wie es uns braucht?

00:26:18: Ich finde das ist schon mega individuell und gleichzeitig auch ein schon nur allein.

00:26:25: Und das klingt jetzt auch wieder total bierweich vielleicht, aber so ein Beten für eine bessere Welt.

00:26:31: Ein Träumen einer besseren Welt.

00:26:34: Nur allein das macht etwas.

00:26:36: Also weißt du wenn ich in dieser Zuversicht stehe?

00:26:40: In diese Verbundenheit mit Gott Das ist nicht nichts.

00:26:43: und klar!

00:26:44: Wenn Du gerufen bist keine Ahnung als Aktivistin was auch immer zu machen.

00:26:50: ja Ich

00:26:51: glaube wir sind alle gerufen und es fängt beim Beten und Hoffnungen haben, aber ich glaube es muss auch handlungsfähiger werden irgendwie.

00:27:01: Das glaube ich schon.

00:27:02: Aber ich sehe es bei mir selbst.

00:27:04: Ich bin eben auch ein bisschen in dieser Erstarung drin und das ist...ich glaube die Schwierigkeit ist wir sind alle gewohnt dass irgendjemand sagt wie's geht.

00:27:15: Irgendjemand hat einen Plan.

00:27:17: Das stimmt ja.

00:27:18: Irgendeinem jemand ist klug genug Es wird eine Lösung geben und so lange warten wir halt.

00:27:24: Wie lange warten wir?

00:27:25: Das ist vielleicht so ein bisschen die Frage.

00:27:27: Ich bin gerade dabei, einen Artikel zu schreiben fürs Reflab üben!

00:27:31: Es ist eine Art der Antwort auf all diese... Bücher, Podcasts und anderen Artikel die über den Sommer erschienen sind.

00:27:39: Die so meinten Achtsamkeit ist eine private Praxis ich weiß nicht ob du das mitbekommen hast oder Spiritualität ist einfach ein weiteres Tool um dich selbst zu verbessern und es überspringt aber eben genau diese den sozialen Aspekt oder den Aspekten auch der strukturellen Missstände die da sind dass wenn du nur achtsam bist oder wenn man nur betest dann klammerst du quasi die Probleme der Welt aus.

00:28:04: Und in dem Artikel, den ich am schreiben bin finde ich so naah im Verfall nö, das ist eine mega politische Praxis, dich in jedem Moment quasi darauf einzulassen zu hören ok und jetzt was stimmt jetzt?

00:28:18: wo bin ich jetzt?

00:28:20: Wozu ruft mich dieser moment auf?

00:28:23: Weißt du wie ich meine?

00:28:23: Was sagt mir Gott jetzt gerade?

00:28:26: Das klingt jetzt super ultra fromm und ich bin gar nicht so fromm aber irgendwie vielleicht dann halt doch.

00:28:31: Es ist mega politisch.

00:28:33: Und ich meine, Jesus ist mega-politisch!

00:28:35: Das ist ein revolutionärer, ein mystischer Revolutionär und dort finde ich eben dann die Inspiration.

00:28:42: Dort finde ich auch die Zuversicht zu sagen Ja okay es ist scheiße ja das Klima verändert sich ja irgendwie diese Kriege die auf der Welt sind wow mein Herz blutet damit und Ich weiß irgendwie dass mein Aktivismus in erster Linie daraus besteht.

00:29:03: Ich würde sagen, mich in diese Wahrheit anlehnen zu lassen und nicht in die Inalarmstimmung zu verfallen.

00:29:14: Ja ich habe jetzt gesagt vielleicht ist der wahre Widerstand eben auch nicht alles zu wissen.

00:29:20: also ich glaube das ist ja auch unser Gehirn irgendwo und vielleicht ist es der Grund für unsere Erstarung dass wir eben nicht nur wissen, dass es hier jetzt in Kanton-Schwiz so wasserknapp ist

00:29:32: und

00:29:33: schwierig war.

00:29:34: Ich weiß das war in der ganzen Schweiz so ich weiß es ist in Deutschland es war überall so und das kumuliert sich.

00:29:40: da kommt noch eben dann kommen die Kriege drauf da kommt diese ganze AI Geschichte darauf.

00:29:44: da kommt alles das kummulieren sich so extrem.

00:29:47: ich glaube

00:29:48: unser Hirn ist auch einfach nervlich gesehen nervensystem das ist nicht ausgelegt dafür.

00:29:55: Und vielleicht ist der wahre Widerstand und dieses Aktivwerden in unserem ganz kleinen Rahmen, da wo wir das auch können.

00:30:02: Das ist vielleicht einfach auf gemeindeebene.

00:30:06: Ja oder noch ein bisschen?

00:30:08: In deinem Körper!

00:30:13: Im nächsten Wochenende ist die Schule des Friedens im grossen Koppel am neunzehnten, zwanzigsten September.

00:30:20: Es ist eine wunderbare Tagung, ich liebe die ganz fest.

00:30:22: Und ich biete da einen Workshop an genau dazu!

00:30:25: Der Frieden beginnt in deinem Körper... der Aktivismus beginnt ganz banal wenn du durst hast dann trinkst du.

00:30:34: Wenn du müde bist dann schläfst du.

00:30:37: und klar ist es nicht das allereinfachste dieser Signale.

00:30:41: wie soll ich sagen?

00:30:42: Klar wahrzunehmen.

00:30:43: Manchmal ist das der erste Impuls.

00:30:45: Ich muss jetzt schlafen.

00:30:46: Das ist einfach eine Art von Checkout.

00:30:49: Ja.

00:30:50: Und dann noch, wenn ich nicht im Kampf oder Krieg gegen mich selbst bin.

00:30:55: Wenn ich nicht mir selbst irgendwie sage oh nein aber da hast du jetzt wieder verseilt und hättest sicher noch mehr müssen... Dann ist das schon eine Art von Widerstand.

00:31:04: Einem Widerstand gegen dieses Me machen, me leisten, me kaufen

00:31:13: Das erinnere mich jetzt an das Dreifachgebot der Liebe.

00:31:16: Also dieses Liebe dich selbst, dass wir sehr oft ja vergessen oder umgekehrt in unserer hedonistischen Zeitepoche vielleicht eben zu sehr gewichten, dass es aber nicht ausstehen bleibt sondern es wird... Es braucht die Bewegung gegen außen zum anderen, zu Tieren und mit Menschen Und es braucht doch auch irgendwie diese Bewegung hin zum göttlichen Zu dem was uns verbindet, was uns beseelt Und vielleicht ist das der alleraller wahrste Widerstand?

00:31:45: Ich finde schon im Fall.

00:31:50: Auch das!

00:31:51: Und ich sehe es so sehr in meinem eigenen Leben, im Leben der Menschen mit denen ich arbeite... Man kann sagen wenn du dich von der Liebe leiten lässt Der Agapä nicht Eros Wenn du dich vom dieser puren Liebe leiden lässt Das ist ein mega politischer Aktivismus, das ist ein Mega-Widerstand.

00:32:15: Das ist eine mega Zeugnis meine Güte!

00:32:18: Darf

00:32:18: ich vielleicht noch ein bisschen lernen?

00:32:22: Aber ich bin ja auch in meiner Erleuchtungsstufe als Achtzigjährige

00:32:25: und es ist auch

00:32:26: ein bisschen schwieriger, aber bewegt man sich nicht mehr so fest.

00:32:29: Ja... Und in der Zwischenzeit auf unseren diversen Erleichtungsstufen, ich glaube ... Vielleicht was wir so als Fazit mitgeben könnten, ist auch dieses Aushalten vom gleichzeitigen Ebenes nicht entweder oder.

00:32:48: Ich kann gleichzeitig den Sommer lieben und sehen dass die Fische am Verabler sind das die Bäume nicht glücklich sein und mich davon berühren lassen.

00:32:57: ich muss mich ja nicht verhärten dagegen und gleichzeitig in meiner Zuversicht bleiben und so dieses Licht oder die Zuversicht auch näher.

00:33:08: in meiner Praxis sei das Meditation, sei das Gebet, sei dass Yoga, sei es... Was weiß ich?

00:33:13: Gucken, spazieren gar.

00:33:15: Ist ja wurscht aber eben.

00:33:17: Die Selbstliebe nicht vergessen.

00:33:19: Integrieren, nicht ignorieren!

00:33:21: Ich glaube, der Schlüssel ist nicht immer leicht.

00:33:25: Ignorieren ist manchmal wirklich einfach leichter.

00:33:28: Ja voll!

00:33:31: Aber ich will das auch üben und ich wünsche mir eine Menschheit, die das besser kann.

00:33:38: Und die sich auch einigestellen kann, ja wir haben es wirklich ziemlich versaut.

00:33:43: Das ist jetzt nicht das Ende in diesem Sinne sondern es ist das Ende im Leelas-Sinn.

00:33:50: Jetzt erschwacht!

00:33:53: Das wünschte ich mir schon, dreihundertfünfundsechzig Tage Sommergefühl also nicht klimatisch Piazza, alle kommen zusammen.

00:34:02: Jeder darf gehen wenn er

00:34:03: mag.

00:34:04: Alle sind willkommen die alle Willkommen heißen.

00:34:07: Ja also diese weite Expansion.

00:34:12: Du bist immer so gut in unserer HörerInnen dazu aufzurufen zu teilen mit uns.

00:34:17: was möchten wir jetzt am Ende dieser Folge von Ihnen hören?

00:34:21: Ich würde glaube ich sehnsorgerlich wissen wollen von euch wie ist es euch ergangen diesen Sommer?

00:34:27: Also was waren eure Gefühle diesbezüglich?

00:34:29: Habt ihr gespürt, wie euch das auch Schmerzen bereitet und es ist egal ob ihr den Sommer mögt oder nicht.

00:34:36: Vielleicht habt ihr auch gelitten drunter aber es war ja noch zusätzlich.

00:34:39: dann eben diese Natur die man noch gesehen hat.

00:34:42: Wie ist es euch ergangen und was habt ihr für Strategien gefunden oder halt zwangsläufig umgesetzt?

00:34:48: Und was denkt ihr... Es sind jetzt viele Fragen Aber wie denkt ihr wir können wir den Herbst jetzt gut gestalten dass wir vorbereitet sind für den Winter?

00:34:56: Und

00:34:57: du sagst eben, wir wissen der Winter kommt.

00:34:59: Wir können den Herbst gestalten und wir wissen auch die nächste Frühling oder Nächste Sommer kommt.

00:35:21: Schreibt uns, meldet euch!

00:35:23: Wir freuen uns von euch zu hören.

00:35:25: Wir sind gespannt auf eure Überlegungen zum Thema.

00:35:28: Ja, wir wüssten es ist kontrovers.

00:35:30: Vorher mich heraus!

00:35:33: Danke für immer fürs Zuhören und wir hören uns wieder in zwei Wochen Reflepp.

Über diesen Podcast

Holy Embodied ist ein Podcast, der behauptet: Es ist an der Zeit, den Körper wieder in die Kirchen zu bringen. Oder anders gesagt: Es ist an der Zeit, den Körper als fantastisches Tor zu jeglicher Form von Spiritualität wieder zu entdecken. Gerade in unserer evangelisch-reformierten Tradition, wurde die Form des Menschen lange genug ignoriert und nur auf den Verstand gesetzt. Viele von uns leben ausschliesslich im Kopf, im Denken – und vergessen den Körper, der nicht nur dazu da ist, unsere Gehirne umherzutragen. Wir finden, das reicht jetzt und leuchten aus, wie und warum unsere Körper der einfachste Weg zu Gott sind. Und was es letztlich heisst, „Holy Embodied“ in seiner ganzen Radikalität zu leben. Auf dieser Entdeckungsreise sind wir nicht-konfessionell, interreligiös und undogmatisch unterwegs. Gespräche zwischen Leela Sutter und Sarah Staub (in den ersten Folgen mit Patrick Schwarzenbach), Reportagen und Expert*innen aus diesem weiten Feld dienen uns als Kompass für diese Reise.

von und mit Leela Sutter, mit Sarah Staub

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