Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

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Sommerreprise: Gregor Hasler: Von christlichen Gefühlen und Psychedelika

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In meinem Socialmedia Feed diesen Sommer tauchen immer wieder Anzeigen für diverse Pflanzenmedizin-Zeremonien auf oder Rituale, die über psychoaktive Substanzen tiefe Einsichten hervorbringen sollen. Etwas, was in mir stets grosse Skepsis hervorruft. Sorgfältig und fachkundig begleitet, mögen diese Rituale wohl gewisse Öffnungen des Bewusstseins bewirken. Doch kann es tatsächlich eine Abkürzung sein für den mystischen Weg, die vielen Stunden in der Stille?

Eine Frage, die ich Gregor Hasler gestellt habe. Er ist einer von 40 Therapeuten, die eine streng regulierten, weltweit einzigartige Psychedelika-Psychotherapie anbieten dürfen.

Er ist zudem ordentlicher Professor für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Freiburg in der Schweiz, sowie Chefarzt und Leiter der psychiatrischen Forschungsabteilung des Freiburger Netzwerks für psychische Gesundheit. Er selbst hat im Rahmen seiner Ausbildung zum Psychotherapeuten eine Erfahrung mit MDMA gemacht – die ihm «christliche Gefühle» zugänglich gemacht hatte. Sein neustes Buch «Higher Self. Psychedelika in der Psychotherapie» ist im vergangenen November erschienen.

Ich habe ihn in Fribourg auf seiner Station besucht – und mir seine LSD-Zimmer angeschaut, vor allem aber alles über die Chancen und Grenzen von psychedelischen Substanzen für die Behandlung gewisser Erkrankungen und den Zusammenhang von mystischen Erfahrungen und Psychedelika hören wollen.

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Holy Embodied

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Über diesen Podcast

Holy Embodied ist ein Podcast, der behauptet: Es ist an der Zeit, den Körper wieder in die Kirchen zu bringen. Oder anders gesagt: Es ist an der Zeit, den Körper als fantastisches Tor zu jeglicher Form von Spiritualität wieder zu entdecken. Gerade in unserer evangelisch-reformierten Tradition, wurde die Form des Menschen lange genug ignoriert und nur auf den Verstand gesetzt. Viele von uns leben ausschliesslich im Kopf, im Denken – und vergessen den Körper, der nicht nur dazu da ist, unsere Gehirne umherzutragen. Wir finden, das reicht jetzt und leuchten aus, wie und warum unsere Körper der einfachste Weg zu Gott sind. Und was es letztlich heisst, „Holy Embodied“ in seiner ganzen Radikalität zu leben. Auf dieser Entdeckungsreise sind wir nicht-konfessionell, interreligiös und undogmatisch unterwegs. Gespräche zwischen Leela Sutter und Sarah Staub (in den ersten Folgen mit Patrick Schwarzenbach), Reportagen und Expert*innen aus diesem weiten Feld dienen uns als Kompass für diese Reise.

von und mit Leela Sutter, mit Sarah Staub

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