Sommerreprise: Wieviel Tod hält ein Leben aus?
Irgendwann hat man doch genug Scheisse erlebt, irgendwann muss es doch reichen. Zumindest denken wir häufig so, gerade in Bezug auf die Auseinandersetzung mit dem Tod. Jetzt ist doch langsam mal genug gestorben um mich herum.
Doch was, wenn das Schlimmste eintrifft, das man sich vorstellen kann? Wenn der Tod einem die Person raubt, die einem die ganze Welt bedeutet? Was hält mich dann noch zusammen, wenn alles um mich herum zerbricht? Die Frage habe mir meine Kollegin Janna Horstmann gestellt, in ihrer «I feel you»-Serie zum Thema Tod.
Erstmal waren da diese grosse Leere und das Leid in einem unvorstellbaren Mass. Eine Trauer, die mich in ihrer unglaublich körperlichen Form umgehauen hat. Es gibt vermutlich gar nicht genug Freunde und Begleiterinnen um das Leid eines am Leben verzweifelten Menschen tragen zu können. Am Ende aber steht da die echte, vollständige Versöhnung mit meiner Geschichte. Etwas, was mich selbst immer wieder berührt.
Im Oktober bietet Leela Sutter, Theologin, Yogini und spirituelle Begleiterin einen Kurs im Kloster Kappel an, hier findest du alle Infos.
Als Leelas Vater 2025 starb, schrieb sie über den Abschied einen berührenden Blogpost. Ein Jahr später blickte sie nochmals zurück.
Und hier hat Leela 5 Tipps gesammelt, wie man mit Menschen umgehen kann, die trauern.
Mehr zu Leela und ihrer Arbeit
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