Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

Transkript

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00:00:16: Auch Gott ist eine sehr körperliche Erfahrung für mich.

00:00:19: So ich erfahre das Göttliche ja in meinem Körper, also das ist ja nichts

00:00:24: anderes.

00:00:26: Anne Pumpella ist

00:00:28: die jetzt

00:00:29: promovierte Theologin und selbstständige Pastorin.

00:00:32: Sie praktiziert Kung-Fu und Yoga und ist in ihrer Mystik der Non-Dualität sehr nahe.

00:00:38: Non-dualität meint die Erfahrung der Ungetrentheit der Dinge Das heißt, es scheinen zwei zu sein.

00:00:45: Es ist in Wirklichkeit

00:00:46: aber doch bloß

00:00:47: eins!

00:00:48: Für Anne ist aber ihr Christin sein super

00:00:51: wichtig

00:00:52: und sie hat sich viel mit der Frage auseinandergesetzt was es denn bedeutet sich Christian zu nennen?

00:00:58: Ihr beten oder meditieren vergleicht Sie dabei mit dem aufs Handy schauen.

00:01:03: beides kann eine Art automatisches oder auch natürliches kurzes Einchecken sein und muss kein großes Tammtamm sein.

00:01:11: Und auch für Ann ist das Einchecken oder in den Moment kommen stets mit einem im Körper Landen verbunden.

00:01:19: Heute sprechen wir über Ann's Praxis, ihren spirituellen Weg und wie beides in ihre Arbeit einfließt!

00:01:25: Ihr seid bei Holy Embaried eurem Nischen Podcast für verkörperte Spiritualität für eine gelebte Mystik im XXI Jahrhundert zwischen AI- und Globalisierung eines stinknormalen Alltag und dem Bewusstsein dass alles eins ist.

00:01:41: Ich bin Lila Sutter, spirituelle Begleiterin Journalistin und Theologin.

00:01:46: Wenn ihr mögt, abonniert doch gleich den Podcast dort wo ihr ihn gerade hört!

00:01:50: Und auch über eine Bewertung freuen wir uns nicht weil wir uns dann besser fühlen sondern weil es anderen Menschen hilft Holy im Body zu finden.

00:02:15: Auf den ersten Blick wirkt es sehr, sehr christlich.

00:02:17: Oder du nennst das christliche Mystik, christliche Spiritualität auch Nachfolge im Alltag und auf der anderen Seite gleichzeitig sehe ich da eine Kritik an der Institution vielleicht auch an der Religion selbst so quasi du bist hier richtig bei mir wenn du mehr Tiefe suchst dass dir die Kirche bisher bieten konnte oder eine Mystik ohne Esoterik, vielleicht kannst du uns ein bisschen erzählen was da dahinter steckt.

00:02:51: Ich bin wirklich also ganz tief in mir.

00:02:55: ich bin ganz würde ich sagen tief tief gläubige Christin und mir bedeutet die christliche Glaube und der christliche Weg durchs Leben zu gehen unglaublich viel!

00:03:11: Also es ist für mich wie Ja, also das Fundament.

00:03:14: Ich wüsste gar nicht was ich ohne Gott, ohne meine Spiritualität, wo ich da wäre?

00:03:19: Also wirklich... Wahrscheinlich nur so als leere Hülle vor mich hin funktionieren oder was auch immer.

00:03:25: Also wer auf jeden Fall irgendwie lost in diesem Leben.

00:03:29: Deswegen ist es mir auch so wichtig, dass weiterzugeben weil ich glaube, dass da einfach so etwas unglaublich wertvolles und auch heilsames drin liegt diesen Weg zu gehen Und die Kritik Also die für mich da immer wieder auftaucht oder auf so eine kritische Haltung, die ich habe.

00:03:51: Die Wurzel sozusagen eigentlich in diesem tiefen Glauben.

00:03:57: Ich finde das oft im verschiedenen religiösen System also jetzt nicht nur in Kirche sondern auch umgekehrt genau auch in esoterischen Systeme oder einer Art von moderner Spiritualität oft der einen oder anderen Weise in irgendeiner etwas Äußeres daraus gemacht wird.

00:04:16: Das einfach, ja Gott ist dann... Also im Kirche finde ich es oft sehr intellektuell und sehr so kopfig.

00:04:26: Und dann ist das sowas was wir irgendwie wo wir darüber reden und dann legen wir Bibelferse ganz intelligent aus usw.

00:04:34: Aber es hat irgendwie so wenig mit dem eigenen Leben und uns zu tun.

00:04:39: Das finde ich in sozusagen kirchlicherseits oft, also auch nicht immer.

00:04:42: Also ich habe auch gar nichts gegen Kirche oder so.

00:04:44: Ich finde es gibt auch ganz viele tolle und auch sehr spirituelle kirchliche, also christliche Gemeinden so auf jeden Fall.

00:04:52: Weil ich find das oft recht noch recht eng oder auch so gebunden an bestimmte Dokumen vielleicht Auf der anderen Seite, wenn wir dann so eher das nennen was ich jetzt da auf der Seite, glaube ich, esoterik genannt habe.

00:05:05: Also ist ja auch wieder nur eine Abkürzung oder ein Sammelbegriff für moderne Spiritualität wo es leider dann doch oft Wiederrichtung Selbstoptimierung geht.

00:05:16: Das ist unter diesem Begriff von Spiritualität aber dann ist es doch wieder nur entweder viel lang hab' ich irgendwie in der Stille gesessen.

00:05:25: welches krasse Retreat habe ich gemacht?

00:05:29: So, und dann geht es doch wieder nur in dieses Ich muss, muss, aber ich ist irgendwas da draußen.

00:05:33: Irgendwas dem ich hinterherrennen muss.

00:05:34: Aber so wie ich bin mit allem was ich bin, ist das irgendwie noch nicht okay.

00:05:39: Und wenn du sagst, es wird so... Deine Kritik richtet sich an die... Wie soll ich denn sagen?

00:05:45: Was ist das?

00:05:45: eine Externalisierung von Gott oder eben Gott im Außen irgendwie versuchen?

00:05:50: Ich weiß nicht dir herzubeten, herzumeditieren, irgendwie herzustellen?

00:05:56: Kannst du was darüber sagen, wie du das für dich selbst vielleicht entdeckt hast?

00:06:00: Dass es eben nicht was da im Außen ist.

00:06:03: Sondern

00:06:05: ja Gott quasi

00:06:06: ist in dir!

00:06:09: Also war das für Dich immer schon irgendwie klar.

00:06:12: bist Du so aufgewachsen oder gab's da so einen Moment von aha moment mal schnell?

00:06:16: ich glaube dass was die mir da erzählen das ist gar nicht unbedingt

00:06:21: so.

00:06:22: Also ein bisschen ist es tatsächlich beides.

00:06:23: Ich bin nicht so aufgewachsen, ich bin ganz normal evangelisch-bluterisch christlich aufgewachsend und ganz normal als Baby getauft und dann irgendwie zu Konfirmantenunterricht, Konfermationen gemacht hatte da auch eine forme Phase tatsächlich also so wie mir das sehr wichtig war, in der Pubertät Da hatte ich das aber noch nicht so diese reflektierte mystische Perspektive.

00:06:51: Ich weiß nicht, es war einfach nur sowieso ein Rufen und etwas was mir einfach wichtig war.

00:06:57: Und dann habe ich mich irgendwann auch davon distanziert, hab dann eher so Meditationen und Kung-Fu gemacht und hab dann in diesem Mitschi viel gemacht, war dann eher wirklich nicht besonders christlich unterwegs.

00:07:16: Nach meinem Abitur war ich erst mal in Indien und habe mich viel mit Yoga befasst, auch mit hinduistischen Traditionen.

00:07:25: Ich hatte aber irgendwie schon diese Intuition in mir das, worum es da geht letztlich... das Gleiche ist.

00:07:35: Also ich sage das jetzt mal so in Anführungsstrichen, also muss man auf jeden Fall ja auch vorsichtig sein.

00:07:39: Ich meine damit auch keine Gleichgültigkeit aber dass es irgendwie geht um etwas was einfach größer ist als wir als das was wir als Menschen die ganze Zeit versuchen in irgendeiner Weise in Systeme zu packen oder irgendwie im Konzepte oder Worte daraus zu bauen.

00:07:56: Aber irgendwie geht es um etwas, was riesengroß ist und unsere, also meine Quelle ist.

00:08:05: und wenn ich mich auf das ausrichte dann tut mir das nur gut so.

00:08:10: Und es hat dann auch echt eine Weile gedauert, bis ich mich getraut habe mit dieser Einstellung dann Theologie zu studieren.

00:08:16: Viele viele haben mir davon abgeraten weil sie gesagt haben so mit der Einstellung du bist keine Christin und das war halt schon ein bisschen... Es gibt eben immer noch diese recht sehr enge Einstellungen, dass meine ich halt.

00:08:27: Dass man sagt Jesus Christus ist am dritten Tage auferstanden und das nehmen wir ganz exakt genau so und wenn wir daran zweifeln, dann gehören wir nicht dazu.

00:08:37: Ich hab auch doll daran gezweifelt ob ich dann mit dieser Einstellung wirklich Christin bin oder vielleicht nicht.

00:08:42: Aber in mir gab es tatsächlich immer diese Intuition, dass ich dachte doch das ist schon in Ordnung so!

00:08:50: Genau und der habe ich zum Glück vertraut.

00:08:52: also ja...

00:08:53: Das heißt du hast einen Moment, du bist nicht gleich nach dem Abitur an die Uni gegangen um Theologie zu studieren?

00:08:59: Du hast ein bisschen dir auch Zeit gelassen mega gut

00:09:03: Ja, ja.

00:09:04: Ich habe auf jeden Fall gearbeitet erst mal drei Jahre lang in der Krankenpflege und genau was auch nochmal dazu beigetragen hat weil es da eben dann auch diese sehr intensiven Grenzerfahrung mit menschlicher Verletzlichkeit gegeben hat, auch seelsorgliche Momente die für mich da auch sehr prägend waren so auf diesem Weg.

00:09:31: und dann kam ich zum Studium.

00:09:33: Ich finde es spannend, wenn du sagst, du warst dein Moment lang wirklich nicht christlich unterwegs und eben du bist dann ins Studium gegangen und hast viele Stimmen auch gehört.

00:09:41: Die meinten ja aber was mit deiner Einstellung?

00:09:44: Mit deiner Weltanschauung?

00:09:47: Was willst Du denn dort?

00:09:48: Und du hast es aber trotzdem gemacht!

00:09:52: Du hast ja dann nicht einfach beim Studium belassen und bist direkt ins Pfarramt gegangen, sondern hast auch doktoriert.

00:09:58: Im Vorgespräch haben wir über deinem Diesthema gesprochen über die Grenzen des Christentums und ich finde das so... Das interessiert mich persönlich immer wieder okay wie grenzt man denn diese... Ich weiß gar nicht wie man dem sagen soll!

00:10:13: Natürlich der Begriff ist Religion aber so wie ich es sehe sind es diese Systeme oder diese Versuche irgendwie die Dinge, die eigentlich nicht benannt werden können zu benennen.

00:10:26: Der Versuch Aussagen über das Göttliche zumachen und wo wir immer wieder schön scheitern uns aber trotzdem versuchen was hast du da entdeckt?

00:10:43: Du hast dich ja selbst schon ganz persönlich mit diesen Grenzen auseinandergesetzt und geschaut okay wo keine Ahnung wo hört mein Christ den Sein auf und wo beginnt mein Yogi da sein oder ich weiß nicht.

00:10:56: Also meine Doktorarbeit, das ist mein Herzensthema so also das was mich wirklich die gesamte Zeit beschäftigt und für mich war klar wenn ich eine Doktor Arbeit schreibe dann nur zu diesem Thema weil da will ich auch wirklich in die Tiefe gehen und ich bin bis heute so dankbar dass ich das gemacht habe weil mir das auch bis heute wirklich teilweise auch das nötige Selbstvertrauen gibt.

00:11:21: Als promovierte systematische Theologin zu wissen, dass hat schon alles Hand und Fuß was ich sage!

00:11:27: Das ist nicht einfach nur ein bisschen meditiert und dann drüber gesprochen sozusagen so... Also es gibt schon kritische Stimmen die sich ärgern über Dinge die ich sage.

00:11:40: also weil tiefe Überzeugung habe, dass es gibt keinen Ort in mir in meinem Leben an dem ich nicht Christin bin.

00:11:52: An den mich da rausfalle.

00:11:53: Das gibt's nicht!

00:11:55: Also das alles ist mein Christin sein so mein gesamtes Leben und die Grenze liegt genau da.

00:12:03: also ich hab eben mit meiner Doktorarbeit ja dann zu der Grenze gefordert wo ist die Grenz?

00:12:07: Wo ist sozusagen Wo ist der Ort, wo wir quasi rausfallen aus Gott?

00:12:13: Wenn wir aber gleichzeitig glauben dass Gott dieses unendliche grenzenlose Liebe ist.

00:12:22: Wo ist die Grenze und wo fallen wir da raus?

00:12:24: Und meine These oder was ich dann herausgearbeitet habe... Also in der Doktorarbeit habe ich das exklusivistischer Pluralismus genannt und was damit aber gemeint ist letztlich, also ich versuche es zu erklären.

00:12:38: Dass wir alle, also jede einzelne von uns quasi eine Deutung lebt vom göttlichen als Menschen von einer menschlichen Erfahrung des Göttlichen so verkörpert in dieser Welt.

00:12:56: Und es sind alles nur Deutungen und die sind alle unvollständig.

00:12:59: Also, sie sind quasi auch alle fehlerhaft notwendig weil wir können das ja nicht vollständig erreichen.

00:13:04: Und diese Deutung treffen aufeinander oder ringen miteinander und darin entsteht wieder eine neue Deutigung.

00:13:10: so wenn wir jetzt beide im Austausch sind und uns darüber austauschen dann fordert sich daraus wieder ne Neue Deutunge.

00:13:16: wahrscheinlich werde ich jetzt sozusagen nach dem Gespräch etwas Neues über das Göttliche gelernt haben und du auch, die Höhrenden auch hoffentlich.

00:13:27: Woraus dann wieder was Neues entsteht so?

00:13:28: Und die Grenze ist da erreicht wo genau das eingegrenzt also eingeengt wird, wo etwas abgewertet wird.

00:13:36: Wo Menschen quasi aufgrund dessen was sie glauben oder wie sie leben oder lieben in dieser Welt sind abgewertet ausgegrenzt klein gemacht werden.

00:13:51: Da ist dann nämlich auch die ethische Grenze.

00:13:53: Weil das ist ja wichtig, auch ethisch eine Grenze zu setzen so aber dass es eben genau an diesem Ort der Ausgrenzung passiert und des Abwertens

00:14:01: Was sind die Grenzen vom Christentum?

00:14:03: Und du sagst Ja eigentlich Ist das ein sehr sehr sehr weiter Begriff.

00:14:10: also eben Du sagst Es gehören alle dazu Auch jene die sich Also wenn ich dich richtig verstehe auch jene Die sich nicht christin christ nennen weil sonst Das wäre ja dann komisch, wenn der Gott nur Gott ist für ein Paar und nicht für... Also weißt du?

00:14:26: Ja!

00:14:26: Total.

00:14:27: Also nur wenn Du getausst bist so.

00:14:32: Und natürlich ich weiß schon man muss dann aufpassen dass das es nicht... also es ist nicht vereinnahmen gemeint.

00:14:39: Es ist auch gefährlich dann zu sagen sowieso alles Christinnen und Christen ihr wisst es nur noch nicht So ist es halt überhaupt gar nicht gar nicht überhaupt nicht gemeint sondern eher aus der Innenperspektive, also von mir aus gesehen als Christin.

00:15:02: Dass dieses Göttliche mit dem ich verbunden bin – das ist etwas Universales was in allem ist und dass es nicht meine Deutung die christlich ist, ist in irgendeiner Weise überlegen.

00:15:20: Also ist nicht anderen Deutungen überlegen, weil das würde dann auch wieder zu dieser Ausgrenzung Abwertung führen.

00:15:27: Von mir aus gesehen werden ich nicht glaube dass dieses Christus also Christus geschehen Das was wir Jesus als den Christus nennen.

00:15:38: Wenn ich nicht Glaube dass das in allem ist, dass es etwas Universales ist Dann ist es nicht konsequent zu Ende gedacht.

00:15:47: Also dann stimmt ja irgendwas nicht.

00:15:51: Das kann ja nichts sein, dass dieses göttliche, was so riesengroß ist, irgendwo stopp macht?

00:15:56: Weil auf irgendeinem Papier steht das die Person nicht getauft ist oder...

00:16:03: Ich kann deinen Überlegungen und deinem Forschung mega mitgehen!

00:16:09: Und ich kenne diese Überlegung in mir selbst.

00:16:11: Für mich war dann quasi die Konsequenz, dass ich mich non-duale Theologien nenne Und du kommst aber zu einem anderen Schluss.

00:16:20: Du sagst, nein ich bin immer noch Christian und das ist mir mega wichtig auch das so zu... Ja irgendwie dieses Label auch zu behalten?

00:16:33: Oder wie nah siehst denn du dich am ganzen nondualen Deutungsversuch der Welt?

00:16:40: Kannst du mir nochmal sagen also wie du dich als Nonduale Theologin genau verstehst?

00:16:44: Also wie du das meinst?

00:16:46: Genau als dieses Es gibt nichts, was nicht Gott ist oder es gibt nichts wo Gottes Liebe nicht hingeht.

00:16:53: Also sind... Erstens einmal alle sind da mit eingeschlossen im Sinne von Inklusivität und es gibt nix was da irgendwie rausfallen könnte.

00:17:05: so lese ich dann auch das ganze Kreuzesgeschehen.

00:17:07: eben sie ist so im Moment vom tiefsten Leid oder auch in der größten Brutalität dass auch das ist Gott oder auch das fällt nicht raus.

00:17:18: Und eben so diese erlebte Dualität ist letzten Endes zwar so erlebt, aber das ist ein bisschen tricky, diese Dinge sozusagen.

00:17:28: Aber in den letzten Enden nicht wahr?

00:17:31: Ja, ja!

00:17:32: Also es scheint so, aber dahinter steckt immer da hinten ist immer Gott, dahinten ist immer ... Das Licht

00:17:40: oder

00:17:41: wie auch immer du dem sagen willst...

00:17:43: Also so wie du das jetzt gesagt hast, das entspricht ja genau einer mystischen Weltbild.

00:17:52: Das Göttliche ist in allem und ich finde es richtig schön, wie du das gesagt hast, dass das da hinter liegt.

00:18:01: Und natürlich sind unsere Erfahrungen hier in der Welt diese Erfahrungen von Dualität, von Getrenntsein.

00:18:11: die sollen so sein.

00:18:14: wir also das göttliche erfährt sich im menschlichen, in dem Getrennten.

00:18:21: Ich glaube das es darum geht für mich in meiner Praxis auf jeden Fall immer wieder zurück zu verbinden mit diesem non-dualen also mit dieser Erfahrung der Non-Dualität oder dem Eins sein und gleichzeitig aber hier auch total aufzupassen dann diese Erfahrungen von Getrennzeilen nicht sozusagen nicht mit dem Kopf wegzuinterpretieren.

00:18:46: Also, weil ich glaube da kann man dann leicht reinrutschen.

00:18:49: Dass man dann eben denkt ja in Wirklichkeit ist das ja alles gar nicht so schlimm und das finde ich nämlich auch.

00:18:58: Das geht dann auch wieder in die Richtung von einer modernen Spiritualität oder dem was ich daran so kritisiere dass man dann quasi wie so über den Dingen schwebt.

00:19:08: Und das Kreuz geschehen also so wie ich das deute dieses Christliche ist genau dieses ganz tief reingehen in dieses Erleben von getrennt sein und dadurch dann in dieser Verbindung zu fänden, richtig?

00:19:22: Ja.

00:19:22: Ich meine das ist eine der größten Fallen die ich auch beobachte in diesem ganzen Markt der Spiritualität wo mir an überall was weiß ich was alles angeboten wird ebenso dass es zu Beginn gesagt hat etwas von Selbstoptimierung.

00:19:43: nehme diese Pflanzenmedizin und keine Ahnung, atme mich in ... Was weiß ich?

00:19:48: Welche Transzustände.

00:19:50: Und es ist aber alles nicht alles.

00:19:55: Aber vieles davon ist genau dann so dieses... Wieso ein... Schwierig da die richtigen Worte dafür zu finden, aber das katapultiert mich so ein bisschen aus dem unmittelbaren Erleben von hier jetzt da vom Moment heraus.

00:20:12: Ich schwebe dann so ein bischen eben in meiner Trans Und oftmals ist es aber genau dieses, ja man nennt das Spiritual Bypassing irgendwie ein spirituelles bisschen Wegdrücken davon was wirklich da ist.

00:20:26: Es ist sowas anderes oder so einen Unterschied ob ich das wirklich quasi körperlich erlebe dass tatsächlich alles Gott ist dass tatsächlich nichts, was diese Liebe rausfallen kann.

00:20:38: Oder wenn ich mir das irgendwie so ein bisschen transig aus dem Kopf einrede?

00:20:42: Also es ist so einen Meilenweiterunterschied nicht?

00:20:46: Total!

00:20:46: Ja ja auf jeden Fall.

00:20:49: Und wie ... Du erwähnst deine Praxis Wie sieht die aus?

00:20:53: oder wie arbeitest du auch mit den Menschen nie zu dir kommen vielleicht?

00:20:58: Das ist dann nicht so.

00:20:59: zu einem Spiritual Bypassing irgendwas Trans-Things da wird.

00:21:05: Ja, echt?

00:21:07: Ja genau.

00:21:08: Aber ich finde das ist halt wirklich mir auch so wichtig und ich finde dass es auch wirklich dieses Geschenk des Christlichen und also der ganzen Kreuz Theologie ist ja wirklich einfach immer dieses... Nein, ich sage mal einfach aber es ist eben nicht einfach, es ist schwer da hinein zu gehen und körperlich zu erfahren wie du sagst und also wirklich es da sein zu lassen rein zu halten in diesen Raum des Betens und vor Gott zu halten.

00:21:41: Alles, alles so!

00:21:42: Und das nicht wegzudrücken.

00:21:46: Im Gebet kann man immer noch ehrlicher werden.

00:21:49: Also Gebet oder Meditation.

00:21:51: Das was da ist, das was ich gerade auch körperlich da ist hinein zu legen in diese Liebe.

00:22:00: Konkret in der Praxis... Was sich für mich Und auch für, also in der ganzer Journey meiner Plattform.

00:22:08: Also was wir eben machen jetzt seit Anfang des Jahres ist dass wir eine tägliche Stille haben so mit einem kleinen Mini-Bibelvers und dann eben stille.

00:22:17: das kann man sich irgendwie dann aussuchen wie lange man in die Stille geht.

00:22:21: Manchmal sind es auch wirklich nur zwei Minuten oder es ist mal ne halbe Stunde oder so.

00:22:24: das ist egal aber ich finde es so wunderschön und so wertvoll dass es täglich ist.

00:22:31: Und dass der Anspruch auch nicht ist, dass es immer zwei Stunden still sein muss.

00:22:36: Sondern vielleicht nehme ich den Impuls einfach mit und gehe damit eine Runde draußen spazieren oder was auch immer ich mache.

00:22:46: Oder ich sitze einfach nur eine Minute damit aber ich geh einmal in diese Verbindung rein und das tut so gut weil man sich glaube ich nicht immer dafür inspiriert fühlt.

00:22:55: Also und manchmal ist diese Stille halt auch total langweilig oder fühlt sich dann eben an wie so ein Absitzen.

00:23:01: Und die Verbindung stellt sich einfach nicht her, aber es einfach jeden Tag zu machen.

00:23:06: Wie eine alltägliche Beziehung tatsächlich.

00:23:08: Das ist ja mit Beziehungen in der Familie, wenn man sich dann jeden Tag über einen Weg läuft oder so.

00:23:12: Manchmal hat man ja nicht immer nur supertive Gespräche sondern... Manchmal ist das halt auch einfach nur Hallo tschüss!

00:23:21: Und manchmal ist es nicht mehr, dass manchmal gar keine Verbindungen da sind.

00:23:23: Das ist auch okay und das gehört dazu.

00:23:26: Und ich finde es wertvoll, diese Routine zu haben von diesem Anspruch abzusehen dass es so was durch geplantes Perfektioniertes sein muss sondern eben sowas ganz einfaches schlichtes ein ganz kurz in die Verbindung gehen Kurz in die Stille kurz innehalten ja genau und das natürlich dann verbunden mit einem also mit dem Weg und auch mit auseinandersetzung mit christlich-spirituellen Themen So, also da hat du mich ja auch nachgefragt.

00:23:56: Vorgespräch oder mit dem Kirchenjahr?

00:23:59: Also ich finde das einfach wertvoll als Rhythmus weil so viele menschliche Themen drin aufgegriffen werden und von den tiefsten Tiefen zu den größten Höhen, dass was unser menschliches Leben macht... im Kirchenjahr doch vorkommt.

00:24:18: Und das finde ich total schön, einfach auch als Jahresrhythmus dann zu nehmen, an dem wir uns orientieren und da gehen wir entlang und dann auch in der eigenen Stille.

00:24:27: Also es habe ich immer mehr in diesem Laufe der Jahre so gelernt, dass sich diese kleinen... Anspruchslosen Schritt so wertvoll finde.

00:24:39: Ja, da habe ich mit meiner Kollegin Sarah eine Folge darüber gemacht über diesen spirituellen Perfektionismus der uns so überraschen kann und uns aber dann auch auf Schweizer Deutsch beistelle also so ein Stecken ins Rad in die Speichen schmeißt Und ich irgendwie total aus deinem echten Üben oder aus der echten Hingabe vielleicht auch da rausschmeißen.

00:25:12: Plötzlich ist es so, ja wenn ich nicht jeden Tag eben eine Stunde perfekt still bin und da perfekt irgendwie eingetaucht bin dann das kann nicht reichen.

00:25:24: also...

00:25:26: Ja genau!

00:25:29: Ich mag, wie du sagst zwei Minuten oder eine Minute ist reich.

00:25:32: Du gehst einfach spazieren mit dem Impuls und der Inspiration.

00:25:38: Das ist so eine Entlastung!

00:25:41: Ja ich hab jetzt am Wochenende drüber nachgedacht... Also ich habe draußen einen Holzstuhl stehen und den habe ich lasiert und dann habe ich dabei gar nichts gemacht und hatte dabei dann auf einmal so gebetet und fand das so schön.

00:25:59: Und dann dachte ich, das würde ich auch gerne noch mal machen als Meditation einfach eine Two-Meditation.

00:26:05: Es gibt ja viele G-Meditationen, also eine Twomeditation.

00:26:08: bei alltäglichen Dingen ist es so schön dabei zu beten.

00:26:11: Man muss nicht das perfekte Szenario sich einrichten mit Räucherstäbchen oder Kerzen.

00:26:18: Das muss gar nicht sein!

00:26:20: Manchmal kann's ja auch mittendrin passieren.

00:26:24: Also ja, so einchecke oder in die Verbindung gehe.

00:26:27: Man macht das dann mit dem Handy auch die ganze Zeit, dass man halt an der Kasse steht und dann kurz im Handy eincheckt.

00:26:34: Dann kann man ja genauso gut nach innen gehen kurz.

00:26:37: Und das reicht ja schon!

00:26:39: Es kriegt einen Truckschluss, da ist man oft auf den großen Knall wartet.

00:26:43: Da merkt man, wow jetzt hier ist voll die Verbindung da.

00:26:48: Und manchmal ist es so leise und sanft... dass man es gar nicht bemerkt, weil alles drumherum so laut ist.

00:26:56: Aber ist das schon längst da?

00:27:00: Ja ja also ich meine du hast zu Beginn dazu gesagt dein Christin sein oder den Christentum ist quasi einfach dein ganzes Leben.

00:27:08: oder wir können auch sagen Mystik ist einfach das Leben der Alltag stinkfurt normal.

00:27:15: Also ich gehe irgendwie einkaufen und das ist meine Praxis.

00:27:20: oder Genau!

00:27:29: Wenn ich klar bin, wenn ich wirklich in der Aufmerksamkeit ruhe, dann ist es so offensichtlich.

00:27:37: Wir sind wie die Fische im Wasser und wir schwimmen.

00:27:41: Es ist ja schon dein ganzes Leben getränkt von dieser Qualität, diese Verbindung.

00:27:48: Du kannst ja gar nicht rausfallen... Und dachte dann so wie die Fische eben, ja wäre schon schön wenn wir mal Wasser spüren könnten.

00:27:57: Und dort ist auch meine Kritik an diesem ... sagen wir an der Esoterik und diesen ganzen New Age Zeug dass das ebenso als grosser Knall verkauft wird.

00:28:10: Das kann ja schon sein aber es ist nicht so häufig dass du wie so mit einem großen Knall plötzlich Und jetzt sehe ich all das Wasser.

00:28:21: Manchmal schon, aber es kann auch eben so die kleinen feinen Stillen... Ich mag das wie du es beschreibst.

00:28:27: So dieses ganz unaufgeregte auch.

00:28:31: Es

00:28:31: muss nicht... Ja, es muss nicht so dieses Drama irgendwie beinhalten weißt Du?

00:28:37: Also ich muss ja dann nicht wenn ich's dann gecheckt habe irgendwie alle meine Dinge verkaufen und alleine auf dem Berg leben gehen.

00:28:47: Es kann ja genau gleich eben so gewöhnlich weitergehen.

00:28:53: Ja, genau!

00:28:57: Genau und ich finde damit verbunden ist auch noch das andere dass... Das ist natürlich schon so.

00:29:01: also ich kann es auch total nachvollziehen.

00:29:02: Ich kenne es von mir auf jeden Fall auch.

00:29:04: Dass es manchmal so schön wäre wenn man das jetzt so einmal gecheckt hat und das ganze Wasser gesehen hat mit dem Bild und dann hat man das sordern ist erledigt.

00:29:17: Und das ist aber stattdessen eher wie Zähne putzen.

00:29:21: Es geht einfach jeden Tag wieder drum.

00:29:23: Man darf immer wieder zurückgehen, weil manchmal spüre ich halt gar nicht dass irgendwie Wasser da ist und dass meine Sehnsucht danach das Wasser zu spüren Das ist auch schon gebet.

00:29:39: Und das reicht auch, also das ist genug.

00:29:41: dann in dem Moment und ich muss nicht mehr machen oder mich irgendwie verändern oder es besser machen oder so sondern dann ist es eben diese Sehnsucht die ich da hinein lege.

00:29:49: Ich finde das so schöner.

00:29:50: Es ist mir auch neulich nochmal selbst klar geworden dass diese Seahnsucht ja vielleicht auch etwas ist was mich ru... Also das ist ja auch ein Ruf der in mich reingelegt ist den habe ich mir ja nicht ausgedacht Den hab ich ja nicht gemacht.

00:30:02: Ich mach das ja nicht, dass ich denke so jetzt habe ich aber Sehnsucht nach dem Göttlichen sondern... Sondern es ist ja in mich.

00:30:15: also das ist etwas was in mir entstanden ist ohne dass ich das gemacht habe und das ist so schön eigentlich.

00:30:21: oder Geschenk auch

00:30:23: So letztendlich.

00:30:24: worum geht es dir?

00:30:27: Mit deinem Üben mit deiner Arbeit vielleicht auch Da sein?

00:30:35: Schöne Frage.

00:30:39: Um es ganz da sein, also wirklich deswegen ganz da.

00:30:43: Also ich glaube wirklich dass es das ist worum es geht so sehr.

00:30:53: Ich kann ganz da zu sein von Moment zu Moment und nicht als linearer Weg gedacht, sondern wirklich vom Moment zum Moment immer wieder.

00:31:05: Und dass es nichts gibt was irgendwie also später noch irgendwo kommt wo ich dann angekommen bin oder was irgendwann gewesen ist wo ich mal angekommen sind, sondern dieses ganz Dasein das bezieht sich eben immer hier und jetzt darauf wie ich jetzt gerade bin so unvollkommen ich jetzt grade bin.

00:31:28: Also mit dem ganzen Chaos im Kopf und allem.

00:31:32: Mit allem jetzt gerade sind wir eingeladen, ganz da zu sein so.

00:31:39: Das ist für mich das worum es geht in diesem Leben.

00:31:42: Und das ist auch für mich also das was wirklich ganz tief-tief christlich ist oder der Kern des Christlichen dass eben das Gott Mensch wird bedeutet für mich auf jeden Fall genau das, dass wir Menschen werden Also ganze Menschen, so wie wir sind in unserer Menschlichkeit.

00:32:03: Das bedeutet in unserer Unverkommenheit und dass wir dazu eben eingeladen sind.

00:32:08: Ganz tief und herzlich eingeladene also wirklich ganz herzlich!

00:32:12: Und ja... In meiner Arbeit geht es einfach darum diese Einladung auszusprechen vielleicht.

00:32:19: Also in irgendeiner Weise dieser Einladungen in die Welt zu tragen und Menschen damit zu erreichen wen auch immer ich damit erreiche.

00:32:29: Und ich glaube, dass das mein Beruf ist.

00:32:30: Ich glaube schon, dass so ein Ruf in mir eine Aufgabe ist.

00:32:33: Die ist mir einfach gegeben!

00:32:34: Ob ich will oder nicht?

00:32:35: Das ist mein Job.

00:32:38: Vielleicht das letzte Frage.

00:32:39: Normalerweise beginne ich immer mit dieser Frage aber irgendwie heute wird es die letzte Frage... Welche Rolle spielt denn für dich der Körper in all dem?

00:32:51: In diesem ganz Dasein im Präsenz sein?

00:32:55: Der Körper ist für mich dieses

00:32:58: ...

00:32:59: Riesen, große Geschenk.

00:33:01: Also es ist einfach so... Ja ohne den Körperfunk ist das alles ja nicht was ist?

00:33:08: Ich bin so dankbar dass ich hier mit diesem Körper in diesem Körper sein darf und diese Erfahrung machen darf Und ich finde auch Gott ist eine sehr körperliche Erfahrung für mich.

00:33:20: So ich erfahre Das göttliche Jahr in meinem Körper.

00:33:24: also das ist ja nichts anderes.

00:33:29: Also eine spirituelle Erfahrung ist ja nicht etwas, was in meinem Kopf passiert.

00:33:33: Sondern das ist eine körperliche Erfahrung von Leben und deswegen ist dieses Sein im Körper... also ich finde auch der Körper ist so ein wesentlicher Ort um überhaupt anzufangen!

00:33:51: Also, zurückzukommen in die Verbindung.

00:33:54: Das ist auch das Erste was ich mache.

00:33:56: wenn ich merke Ich habe mich verloren und bin total getrennt dann komme ich in den Körper.

00:34:00: also mir hilft es zu tanzen oder barfuß zu gehen Oder einfach ja im körper wieder zurückzukommen Und mich wieder so einzusammeln und das geht nur wenn ich in diesem körper da sind.

00:34:12: sehr schön Ja der körper ist zwar ein wunderbares portal oder ja auch sehr sehr simpel.

00:34:21: Oder schon nur alleine deine Füße zu spüren, deine Fingerspitzen zu spühlen ist... Das genügt schon.

00:34:31: Oder auf das Herz klopfen?

00:34:32: Das finde ich auch so schön.

00:34:36: Früher fand ich Herzklopfen immer so blöd wenn ich aufgeregt war dass ich dachte oh mein Herz klopt.

00:34:40: und aber eigentlich ist es so schön weil das ist ja das Leben in mir und was mir zeigt als etwas wichtiges.

00:34:47: Also das Miet ist wichtig.

00:34:50: Sehr schön!

00:34:51: Ich hoffe, du hattest jetzt nicht zu viel Herzklapfen während der Aufnahme.

00:34:55: Nur ein bisschen.

00:34:57: Irgendwann gar nicht mehr, nur vorher.

00:35:01: Merci viel, viel, vielen

00:35:03: Dank!

00:35:10: An Pumperla war das im Gespräch mit Mia Lilhasute?

00:35:14: Wie geht's euch?

00:35:15: Ist es für euch wichtig, euch ganz klar eine Tradition einer Religion zuzuschreiben?

00:35:21: Das heißt eben zum Beispiel zu sagen ich bin Christ oder ich bin Muslima.

00:35:25: Oder ich bin Buddhistin oder seid ihr da?

00:35:27: ist euch das eher etwas egal.

00:35:30: Schreibt uns doch gerne an contactatrefleib.ch.

00:35:34: Von euch zu hören freut uns wirklich immer sehr!

00:35:37: Vielen Dank fürs Zulassen und wir hören

00:35:39: uns

00:35:39: wieder in zwei Wochen dann mit einer Folge mit Sarah Staub, meinem Gespäntel hier, meiner Co-hostin zum Thema Kleider.

00:35:47: Ihr könnt gespannt sein.

00:35:48: es wird lustig leicht und auch wie immer wenn wir beide zusammen sind tiefsinnig.

00:35:53: Macht's gut und bis dann!

Über diesen Podcast

Holy Embodied ist ein Podcast, der behauptet: Es ist an der Zeit, den Körper wieder in die Kirchen zu bringen. Oder anders gesagt: Es ist an der Zeit, den Körper als fantastisches Tor zu jeglicher Form von Spiritualität wieder zu entdecken. Gerade in unserer evangelisch-reformierten Tradition, wurde die Form des Menschen lange genug ignoriert und nur auf den Verstand gesetzt. Viele von uns leben ausschliesslich im Kopf, im Denken – und vergessen den Körper, der nicht nur dazu da ist, unsere Gehirne umherzutragen. Wir finden, das reicht jetzt und leuchten aus, wie und warum unsere Körper der einfachste Weg zu Gott sind. Und was es letztlich heisst, „Holy Embodied“ in seiner ganzen Radikalität zu leben. Auf dieser Entdeckungsreise sind wir nicht-konfessionell, interreligiös und undogmatisch unterwegs. Gespräche zwischen Leela Sutter und Patrick Schwarzenbach, Reportagen und Expert*innen aus diesem weiten Feld dienen uns als Kompass für diese Reise.

von und mit Leela Sutter, mit Patrick Schwarzenbach

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